Klassenfahrt in Berlin

März 18th, 2009 von admin

Ein Erlebnis der Superlative – das war unsere Klassenfahrt nach Berlin. Ich komme schon wieder ins Schwärmen, wenn ich nur daran denke. Hach, es war so schön! Ursprünglich komme ich von einem reinen Mädchengymnasium aus dem tiefsten Bayern und Berlin als größste Stadt Deutschlands ist für mich natürlich ein absolutes Highlight.

Die Fahrt dorthin war sehr, sehr lustig, Wir Mädels hatten eine super Laune und die Stimmung im Bus war super. Wir haben viel gelacht und Witze gemacht. Nach einer langen, aber wie schon gesagt, sehr lustigen Fahrt sind wir endlich in Berlin angekommen. Wir hatten in der Nähe vom

Ku’Damm ein kleines Hostel gebucht, in dem auch viel internationales Publikum zu Gast war.

Die Tage in Berlin waren so der Hammer. Los ging es mit einer ausgiebigen Sightseeing-Tour. Es gab glaube ich kaum etwas, das wir nicht gesehen haben.Wir starteten am Alexanderplatz, gingen dann über Unter den Linden zum Brandenburger Tor, zur Siegessäule, dann zum Potsdamer Platz und zum Schluss wieder zurück zum Ku’Damm. Im Hostel haben wir uns noch kurz ausgeruht

Am Alex besuchten wir das Sealife, ein großes Aquarium. Wir haben Rochen, Tintenfische und sogar Haie gesehen. Besonders schön fand ich den Glatthai. Manche Haie und Rochen konnte man sogar streicheln. Und Seesterne konnte man auch anfassen. Das hat sich ganz schön cool angefühlt. Mein Ärmel war danach zwar ganz nass, aber das war mir dann auch egal. Danach sind wir alle mit einem Fahrstuhl durch ein großes, zylinderförmiges Aquarium gefahren, in dem ebenfalls viele Fische schwammen. Ich habe noch nie so viele, schöne exotische Fischarten gesehen.

Danach schlenderten wir Unter den Linden lang und kamen am Berliner Dom und am ehemaligen Palast der Republik vorbei. Vom dem Palast ist nur noch eine Ruine zu sehen. Mir war das ziemlich unheimlich. Ich komme zwar aus dem Westen, finde es aber trotzdem nicht gut, dass einfach so ein Stück DDR-Geschichte abgerissen wird.

Ein Mal das Brandenburger Tor und die Siegessäule zu sehen, war schon ein tolles Erlebnis. Man kennt das ja sonst nur aus dem Fernsehen und von Bildern. Aber live davor zu stehen und hindurchzugehen beziehungsweise hinaufzusteigen war schon toll.

Am Abend besuchten wir die Show der Blue Man Group. Es war eine wahnsinnig tolle Show mit vielen technischen Effekten. Es wurde viel mit Farben und Akustik gearbeitet. Teilweise war die Musik aber echt zu laut, was ich manchmal etwas anstrengend fand. Trotzdem es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Schließlich ist die Blue Man Group weltbekannt.

Am zweiten Tag fuhren wir zu Madame Tussaud’s. Teilweise hab ich mich echt erschrocken, weil die Wachsfiguren so echt aussahen. Es gab da zum Beispiel Angela Merkel, Thomas Gottschalk und Günther Jauch zu sehen. Auf der einer Seite sahen die Figuren total echt aus, auf der anderen Seite fand ich aber, dass man schon einen Unterschied zum Original gesehen hat. Die Figur sieht zum Beispiel Angela Merkel zwar richtig ähnlich, aber sie sieht nicht genauso aus wie sie. Versteht ihr? Es war zwar insgesamt ganz schön, aber ich muss nicht nochmal zu Madame Tussaud’s. Ich hab sowieso gehört, dass das Madame Tussaud’s in London besser sein soll.

Danach fuhren wir zum Hamburger Bahnhof. Das ist kein „Bahnhof“ in dem Sinne, sondern ein Kunstmuseum für zeitgenössische Kunst.Ganz besonders gut haben mir die Werke von Andy Warhol und Roy Lichtenstein gefallen.

Der Abend gehörte dem Berliner Nachtleben. Wir gingen ins Goya, was erst kürzlich neu eröffnet hat. Wir Mädels hatten freien Eintritt. Unsere Lehrerin kam sogar mit uns mit. Es war schön, sie mal von einer anderen Seite kennenzulernen. Die Berliner können wirklich feiern und die Musik war klasse. Es gab verschiedene Dancefloors. Am meisten wurde Hip Hop Musik gespielt, zu der wir gut tanzen konnten.

Die Klassenreise hat wirklich tierisch viel Spaß gemacht und ich werde auf jeden Fall nochmal nach Berlin fahren, denn es gibt noch so viel zu sehen. Berlin hat eine Menge zu bieten und es gibt auch noch viel, was mich interessiert. Die Leute in Berlin sind viel offener.

Ich freue mich, auf die nächste Reise nach Berlin.

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